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	<title>de-focus.de &#124; Die Blogzeitung</title>
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	<description>Das Web die Welt dein Blog</description>
	<pubDate>Mon, 31 May 2010 10:20:51 +0000</pubDate>
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		<title>Betriebssysteme und Romantik - Eine Reise zum Mittelpunkt der Rechner</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 16:31:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war einst ein Computer, der mir viel bedeutete, er war ein guter Freund und das Tor zu einer fremden Welt als es das Wort Internet noch nicht gab. Ich selbst war 11 vielleicht auch 12 Jahre alt als der Amiga meinen Commodore C 64 ablöste. Bis dahin hatte ich mit dem C 64 jede Menge Spaß gehabt, ihn jedoch mehr wie eine Spielkonsole behandelt. Unermüdlich stopfte ich die großen Disketten in das Laufwerk um Spiele zu laden. Aber immer der Reihe nach:
Es gab die DDR noch und ich war ein Heranwachsender aus Berlin-Ost, ich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war einst ein Computer, der mir viel bedeutete, er war ein guter Freund und das Tor zu einer fremden Welt als es das Wort Internet noch nicht gab. Ich selbst war 11 vielleicht auch 12 Jahre alt als der Amiga meinen Commodore C 64 ablöste. Bis dahin hatte ich mit dem C 64 jede Menge Spaß gehabt, ihn jedoch mehr wie eine Spielkonsole behandelt. Unermüdlich stopfte ich die großen Disketten in das Laufwerk um Spiele zu laden. Aber immer der Reihe nach:</p>
<p>Es gab die DDR noch und ich war ein Heranwachsender aus Berlin-Ost, ich war vielleicht 9 Jahre alt, da brachte ein Freund meines Vaters ein Computer mit ins Haus, dieser Tag veränderte mein Leben. Auf dem Tisch vor der Couch, welche mein Vater der Mutter auf ständiges Drängeln und Bitten über Beziehungen besorgt hatte, es war so etwas wie ein Prototyp, baute Christoph, also der Freund meines Vaters, den Rechner auf. Einen Monitor gab es nicht, so wurde der Commodore-Computer an den Fernseher angeschlossen, was zu jener Zeit durchaus üblich war. Mein Vater war schon damals begeistert von Computern aller Art, so trug es sich zu, dass er den ganzen Tag in der Werkstatt, befindlich neben dem Fahrradraum des Hauses, an einem eigenen Computer baute. Fragt mich nicht, was genau er da trieb! Er baute einen Rechner der einfache Operationen ausführen konnte. Schüsseln mit giftiger blauer Flüssigkeit in die die Platinen versenkt wurden standen neben Lampen, welche E-Proms bestrahlten. Es roch überall nach Kolofonium und Lötzinn. Es kam schon einmal vor, dass mein Vater während des gemeinsamen Spaziergangs wie angewurzelt stehenblieb und eine Plastikdose von der Straße auflas, um diese sogleich zum Gehäuse eines Voltmeters umzufunktionieren. Meine Mutter wirkte dann und wann nahezu peinlich berührt, weil sie sich wohl um das Erscheinungsbild meines Plastikdosen-sammelnden Vaters sorgte. Dazu jedoch ist zu sagen, dass jeder, der im Osten eine CocaCola Dose besaß, diese meist im Korridor aufstellte. Der Wert einer Plastikdose also ist der heutigen kaum beizuordnen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone size-full wp-image-214" title="impossible_mission" src="http://www.de-focus.de/wp-content/uploads/impossible_mission.jpg" alt="impossible_mission" width="300" height="188" /> <img class="alignnone size-full wp-image-216" title="impossible_mission_2" src="http://www.de-focus.de/wp-content/uploads/impossible_mission_2.jpg" alt="impossible_mission_2" width="300" height="188" /></p>
<p>Nun, wo Christoph neben meinem Vater saß und ich von beiden etwas entfernt sollte sich wenige Augenblicke später meine erste multimediale Erfahrung zutragen. Das Spiel &#8220;Impossible Mission&#8221; von der 5,2 Zoll Diskette zu laden dauerte lange. Aber schlussendlich verwandelte sich unser Wohnzimmer in eine Kathedrale. Der Sound, die Farben, das Spiel, mich überkam beim Zusehen derartige Lust selbst mit dem Joystick das Spiel zu steuern, dass ich es irgendwie schaffte diesen zu erhalten. Ich war jetzt im Spiel! Ich war ein Held, der versuchte in einem Hochhaus gegen üble Roboter zu kämpfen, welche sich in verschiedenen Räumen aufhielten. Ich bekam Angst, die Stimmung, welche das Spiel auf mich übertrug war mir vollkommen unbekannt. Ich war dem Spiel näher als meinem Zuhause. Meinem Vater missfiel, dass ich mit offenem Mund vor dem Fernseher saß und beendete meine Verzückung. Für mich war es zu spät. Ich war süchtig, infiziert mit den neuen Möglichkeiten. Heute kann ich nicht mehr genau sagen, wie ich es geschafft hatte, jedoch verließ der Commodore unsere Wohnung nicht mehr, sondern wurde viel mehr durch einen eigenen abgelöst, der fortan auf dem Schreibtisch meines Vaters wohnte. Ich konnte nun immer damit spielen, wenn mein Vater nicht gerade programmierte oder was immer er auch damit tat.</p>
<p>Schnell wuchs der Spiele Stapel um ein Vielfaches, den nicht nur Christoph bedachte mich bei jedem Besuch mit Raubkopien. So zog sich das wohl einige Zeit. Die Grenze fiel, der Osten und mit ihm unsere Lehrer und deren Überzeugungen waren Geschichte, da besuchte ich das erste Mal meine Uroma in Westberlin. Sie wohnte in einem weißen Schloss gleich hinter der Grenze, welche für mich eine Tür in der Friedrichstraße war, vor der wir immer auf Ihre Ankunft in der DDR warteten. Das Schloss bewohnte Sie jedenfalls in meiner Phantasie, die Fotos Ihrer Wohnung aus dem Märkischen Viertel, welche ich kannte, baute ich in diese Vorstellung ein. Als ich das erste mal dort war, war es schon ein wenig ernüchternd. Ihre Nachbarin jedoch hatte einen Sohn zu dem ich gewissermaßen zum Spielen abgeschoben wurde. Ich, das Ostkind, in Ostkleidern zu den Westkindern vom anderen Stern, Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie komisch das war. Aber das wäre eine andere Geschichte.</p>
<p style="TEXT-ALIGN: center"><img class="alignnone size-full wp-image-222" title="amiga_mag" src="http://www.de-focus.de/wp-content/uploads/amiga_mag.jpg" alt="amiga_mag" width="160" height="227" /> <img class="alignnone size-full wp-image-224" title="amiga_workbench" src="http://www.de-focus.de/wp-content/uploads/amiga_workbench.jpg" alt="amiga_workbench" width="350" height="227" /> <img class="alignnone size-full wp-image-226" title="2dpaint" src="http://www.de-focus.de/wp-content/uploads/2dpaint.jpg" alt="2dpaint" width="160" height="227" /> <img class="alignnone size-full wp-image-229" title="amiga1200" src="http://www.de-focus.de/wp-content/uploads/amiga1200.jpg" alt="amiga1200" width="160" height="227" /></p>
<p>Robert jedenfalls hatte einen betuchteren Vater, der ihm fast lieblos das teuerste Zeug  zum Beweis seiner Zuneigung und als Entschuldigung dafür, dass er nie da war, anschaffte. Er hatte einen Commodore Amiga 500. Das Westkind, welches den Wert des Geräts nicht erkennen konnte versuchte mit dem Schraubenzieher eine 3.5 Zoll Diskette aus dem Laufwerk zu befreien, war also dabei das Gerät zu zerstören, als ich dem Computer, meinem Freund, half und die Diskette behutsamer als Robert es tat aus dem Schacht pulte. Ja richtig, der Computer, mein Freund!<br />
Der Amiga (Spanisch = Freundin) war ein echtes Wunderwerk. Er entstammte einer Zeit, als Computer mit Liebe erdacht wurden, als Menschen Geräte noch nicht als idiotische Statussymbole missbrauchten und Software etwas Persönliches war. Mich ergriff eine Liebe zu diesem Gerät, welche mich bis heute nicht verlassen will. Es waren die glückseligsten Computerzeiten. Der Amiga war schick, er war schnell, hatte grafische Fähigkeiten, welche seiner Zeit meilenweit voraus waren und war ein Musikass. All das nutzte ich. Mein Zuhause war nun die Workbench, das Betriebssystem des Amigas. Tagelang richtete ich mich darauf ein, bis es perfekt war. Software zum probieren gab es en mass. Ein Katalog namens Friefish wurde oft mit der Amigazeitschrift herumgereicht und jeder der darauf verzeichneten Disketten war vollgestopft mit toller Software. Mein Dealer war Mike, der hatte einen Computerladen (Comtronics in Berlin) und verkaufte alles was das Herz begehrte. Mir Pimpf, ich war wohl zwölf oder dreizehn, schenkte er viele tolle Dinge oder drückte zumindest preismäßig beide Augen zu. Danke Mike! Mein Amiga hatte Eigenschaften, welche mir heute in Zeiten von Windows Vista komplett fehlen. Eine RAM-Disk ließ mich Dinge einfach in der Zwischenablage aufbewahren, das mache das Arbeiten angenehm und schnell. Das Wort Multitasking gab es nicht, der Amiga jedoch konnte es. So konnte ich das Betriebssystem von meiner ersten Festplatte löschen, als ich gleichzeitig noch darauf arbeitete. Mit D-Paint einem Zeichenprogramm konnte ich Animationen machen und beeindruckende Grafiken fertigen. Meine Klassenkammeraden meldeten sich täglich bei mir an um meinen Freund den Amiga zu bewundern. Ich konnte sie mit AGA-Bildern (256 Farben) komplett sprachlos machen. Die Spiele waren ein Hochgenuss. Die Projekttage in der Schule waren ausgerufen, da erhielten wir einen Raum in dem ich zwei Amigas platzierte. Ich hatte ich eine kleine Anlage samt Subwoofer mitgebracht und demonstrierte wie einfach man Musik selbst komponieren konnte. Wir hatten einen Software 8 Spur Sequenzer und viele Samples, welche wir zu Musikstücken mixten. Die Räume der anderen Projekte waren leer, die Schüler standen vor unseren Amigas Schlange. Selbst die gröbsten Raufbolde befragten uns nun und probierten sich sogleich aus. Das Projekt hatte einen derartigen Erfolg, dass wir noch eine ganze Woche weitermachten, während die anderen Schüler längst wieder Unterricht hatten. Selbst unser Direktor war nun infiziert. Fortan wusste jeder wen er etwas über Computer zu fragen hatte - mich, und das sollte sich noch auszahlen, doch dazu etwas später.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone size-full wp-image-230" title="w45" src="http://www.de-focus.de/wp-content/uploads/w45.jpg" alt="w45" width="300" height="188" /> <img class="alignnone size-full wp-image-231" title="w45load" src="http://www.de-focus.de/wp-content/uploads/w45load.jpg" alt="w45load" width="300" height="188" /> <img class="alignnone size-full wp-image-232" title="w45blue" src="http://www.de-focus.de/wp-content/uploads/w45blue.jpg" alt="w45blue" width="160" height="227" /></p>
<p>Es verging einige Zeit und neben dem Amiga gab es nun ein weiteres System, welches die Menschen nutzten, den PC. Dieser war dem Amiga jedoch in allen Klassen weit unterlegen. Mein Herz gehörte dem Amiga, es gab jedoch Gerüchte, dass es Commodore nun schlechter ging. Microsoft mischte mit Windows 3.11 die Karten neu. Die Schweine (so sah ich das damals) hatten Commodore verraten, in dem Sie beschlossen, keine Software für den Amiga zu produzieren. Commodore entwickelte nun eine Konsole, welche seiner Zeit voraus war, der Erfolg hätte riesig sein können, doch die Zeit war einfach nicht reif dafür. Nun jedoch bekam der Amiga den Ruf eines Spiele-Computers, was er jedoch nie war. Ende 1994 brach mit Konkurs von Commodore eine Welt zusammen. Ihr denkt nun ich übertreibe. Für mich war es eine Katastrophe, ein Teil meines Lebens hing an Commodore und dem Amiga und viele meiner Fähigkeiten waren nun schlagartig nutzlos, denn der PC hatte einen stark abweichende Architektur. Es bleib nur noch der Umstieg auf  den ungeliebten PC, den ich immer verachtet hatte, meine große Liebe war tot.</p>
<p>Pünktlich zur Einführung von Windows 95 verkaufte ich also meinen Amiga und stieg schweren Herzens auf den PC um. Meine Bedenken bewahrheiteten sich. Die Romantik, welche mich seit meiner Kindheit in Bezug auf meinen Computer begleitet hatte war schnell verflogen. Ich saß nun vor einer kühlen Kiste mit steifer unpersönlicher Software. Das Betriebssystem  so wie auf dem Amiga einzurichten machte keinen Sin, denn einem PC musste man mindestens alle 6  Monate neu installieren um in den Genuss der vollen Leistung kommen zu können. Es war ein Bürocomputer konzipiert für die Tipsen der Allianz Versicherung mit dem Scharm eines Diaprojektors. Ich versuchte mit allerlei Hardwarebastelei das Maximale aus dem System zu quetschen und hatte bald einen beachtlichen Fundus an Hardware. Bauteile wie Prozessoren, Festplatten oder Gehäuse verkaufte ich an meine Klassenkammeraden, teils mit etwas Gewinn. Der Bedarf an Hardware in meiner Schule stieg, denn Mediamarkt verkaufte nun auch Computer und bald hatten mehr und mehr Haushalte PCs. Wie ich vorhin erwähnte, wussten meine Mitschüler, wen Sie zu fragen hatten, wenn ihr PC zu langsam war. Es ging wie heute auch oft darum die neusten Spiele flüssig spielen zu können. Ich kaufte eine Zeitschrift namens PC-Hardware, bestellte die benötigten Teile, baute diese dann ein und nahm für den Service etwas Geld. Bald sprach sich das ganz herum und nun orderten mich auch die Mütter und Väter meiner Klassenkammeraden. Kaufen konnten Sie alle PCs, aufrüsten konnte die Dosen jedoch keiner. Ehe ich mich versah hatte ich für Hausaufgaben keine Zeit mehr sondern reiste mit einem Servicekoffer durch die Stadt und baute meine Hardware in die langsamen PCs ein.</p>
<p>Eines Abends lag ich vor dem Fernseher und sah eine der ersten Sendungen von Sabine Christiansen Talkshow. Zu Gast war ein Schnösel im Anzug, der damit prahlte, dass er seine Firma bereits mit 17 gegründet hatte, heute wird er wohl arbeitslos sein. An diesem Abend wusste ich, was ich zu tun hatte. Ich war 16 und als ich meiner Familie am nächsten Tag erzählte was ich vorhatte &#8230; stieß ich auf wohlwollende Unterstützung. Inzwischen hatte ich ein Modem, das Internet war geboren und ich konnte mich online informieren. Der Weg ging über das Amtsgericht, in dem ich dann wenige Tage später saß und mich für vorzeitig vollgeschäftsfähig erklären ließ. Einen Tag später gründete ich meine Firma (lcx-computer). Was genau lcx bedeuten sollte konnte ich nie sagen, das stand auf meiner Stereoanlage von AIWA, aber es klang verdammt gut. Ich kaufte mir einen Anzug (in meiner Größe schwer zu finden) und ging damit zur Schule. Ich verkaufte Hardware und bald belieferte ich die ersten Firmen, denn ich hatte mir inzwischen auch eine Internetseite gebaut. Meine PCs waren etwas teurer als die von Mediamarkt oder Saturn, jedoch verbaute ich nur Markenhardware, was meine Systeme deutlich stabiler machte als andere. Gerade für die Geschäftskunden war das ein wichtiges Kriterium. Meine PCs machten mehr und mehr das Rennen. Nun konnte ich im Großhandel einkaufen, denn ich besaß einen Händlerschein.</p>
<p>Die Romantik, welche mich im Bezug auf meinen Computer begleitete jedoch war Geschichte. Nun ging es darum Aufträge zu erhalten, Geld zu kassieren und dann schnell zu liefern. Windows 95 hasste ich und es mochte mich nicht. Dinge, die auf dem Amiga noch normal waren gab es unter Windows gar nicht. Schutzverletzungen, Bluescreens und lieblos gestaltete Oberflächen machten diesen Computer maximal unpersönlich. Das ist im Grunde heute, wo ich Windows Vista benutze, so geblieben. Ich fasse mir von Version zu Version an den Kopf und kann dabei nicht glauben, dass Softwareentwickler solche perverse Funktionsweisen erdenken. Ich frage mich, was zum Geier ist denn der Windows Explorer (Dateiverwaltungstool)? Wer nur kann mit diesem Programm große Mengen Daten verwalten, ohne die Krätze oder einen Hirnschlag zu bekommen? So ein Teil würde ich für Nintendo Konsolen gutheißen, jedoch nicht für professionelle Systeme! Wieso setzt sich der Computer immer noch zu? Windows wird noch heute von Tag zu Tag langsamer, bis die Leseköpfe schlussendlich nach dem Systemstart minutenlang über Festplatte kratzen. Mit 3.6 GhZ und 4 GB Ram kann ich den Programmen beim Bildschirmaufbau zusehen. Gamer sind gezwungen ständig neue Hardware zu kaufen und können, wenn Sie die volle Leistung Ihres Systems nutzen wollen nur wenig andere Software installieren, weil diese das System bremst.</p>
<p>Die Antwort auf diese Fragen liegt in der Architektur des Systems. Der Personal Computer war nie für das Spielen oder Multimedia gedacht. Er sollte Bürodaten verarbeiten können. Die meisten Operationen laufen über die CPU. Der Amiga hingegen hatte für die Bereiche Grafik, Sound und Zugriffssteuerung eine extra CPU, das machte ihn so unglaublich schnell. Die Systemarchitektur war dem PC also bereits 1992 deutlich überlegen. Beim PC versucht man diesen Nachteil mittels immer höheren Taktraten beizukommen, jedoch gelingt das nur teilweise. Nun könnte man sich fragen, warum nicht einfach eine neue Plattform, ein neues System gebaut wird? Microsofts Windows und alle dafür entwickelten Programme würden auf einem System mit neuer Architektur nicht mehr lauffähig sein. Und ohne den weltweiführenden Softwarekonzern wird mit hoher Wahrscheinlichkeit kein System überleben, zumal die Kosten für eine Neuentwicklung und Markteinführung gigantisch seien dürften.</p>
<p>Ich verkaufe heute keine Hardware mehr. Stattdessen entwickle ich Webseiten und Webanwendungen auf Basis von Microsoft ASP.NET - ISS Servern. Christoph Zimmermann, welcher mir meinen geliebten ersten Commodore ins Haus brachte, kam Ende der 90 Jahre bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Der war ein toller Kerl!<br />
Zum Betriebssystem, welches ich bediene habe ich keine persönliche Bindung mehr, es funktioniert oder eben nicht. Es ist kalt!<br />
Was mir jedoch durch meine Leidenschaft geblieben ist, beschreibe ich mit der Gabe, mich intuitiv in die Maschinen hineinversetzen zu können. Ich sehe mir ein System an und weiß ungefähr, an welchen Stellen Probleme auftreten können. Für uns alle wünsche ich mir wieder ein System, was seine Nutzer zum Lächeln bringen kann und begeistert, nur soviel MacOS ist es ganz sicher nicht.<br />
Gespannt warte ich auf die Bedienung von Computer via Fingergesten.</p>
<p>smashy - de-focus</p>
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		<title>Ghana - ein unbemerktes Flüchtlingscamp</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 00:33:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ghostwriter</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Kurz vor den Toren Accras, ein Fußballfeld und ca. 200 Frauen und Kinder flankiert von etwa 15 weiteren Frauen mit Spruchbändern auf denen Forderungen nach Arbeitserlaubnis, Einhaltung der Genfer Konventionen und der Freiheit Liberias zu lesen sind. Ein Auto nach dem anderen passiert dieses bedrückende Ensemble in der Gluthitze Afrikas, doch stehen bleibt niemand.
Stolz sehen sie aus, die Frauen, die schon seit drei Wochen auf diesem Fußballplatz ausharren, aber die körperlichen Strapazen können sie nicht verbergen. In ihren Augen kann man das Leid sehen, welches ihnen wiederfahren ist. Es gibt ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-202 alignleft" style="margin-right: 10px; " title="refuggee_woman" src="http://www.de-focus.de/wp-content/uploads/refuggee_woman.jpg" alt="" width="267" height="400" />Kurz vor den Toren Accras, ein Fußballfeld und ca. 200 Frauen und Kinder flankiert von etwa 15 weiteren Frauen mit Spruchbändern auf denen Forderungen nach Arbeitserlaubnis, Einhaltung der Genfer Konventionen und der Freiheit Liberias zu lesen sind. Ein Auto nach dem anderen passiert dieses bedrückende Ensemble in der Gluthitze Afrikas, doch stehen bleibt niemand.</p>
<p>Stolz sehen sie aus, die Frauen, die schon seit drei Wochen auf diesem Fußballplatz ausharren, aber die körperlichen Strapazen können sie nicht verbergen. In ihren Augen kann man das Leid sehen, welches ihnen wiederfahren ist. Es gibt nicht genügend Trinkwasser für alle, von Essen ganz zu schweigen, gegen die Sonne schützen nur überdimensionale Strohhüte oder Kissen, als Schlaflager dienen dünne Schaumstoffmatratzen, die sicher schon bessere Tage erlebt haben. Und trotzdem finden sie immer wieder die Kraft zu singen, zu tanzen und zu beten, angefeuert von einer afrikanischen &#8220;big mama&#8221;  die durch ein Megaphon ihre Gebete und Forderungen auch in den letzten Winkel des Fußballplatzes transportiert, und untermalt von einem vielstimmigen &#8220;praise the Lord&#8221; der Demonstrantinnen.</p>
<p>All das nahmen diese Frauen auf sich um auf ihre ausweglose Situation aufmerksam zu machen, als liberische Flüchtlinge bekommen sie keine Arbeitserlaubnis in Ghana, können weder ihren Lebensunterhalt verdienen noch die Schulausbildung ihrer Kinder bezahlen und ohne offiziellen Flüchtlingsstatus haben sie auch kein Recht auf finanzielle Unterstützung. Einige leben schon seit siebzehn Jahren in Flüchtlingscamps, eine Rückkehr nach Liberia ist scheinbar ebenso undenkbar wie ein geregeltes Leben in Ghana.</p>
<p>Und das Ende vom Lied? Die Frauen und ihre Kinder wurden in Regierungsbussen abtransportiert, wohin, wusste zu diesem Zeitpunkt niemand so wirklich.</p>
<p>Aber wen interessiert es? Es ist ja nur eines von tausenden von Flüchtlingslagern auf dieser Welt und von anderen haben wir schon schlimmere Bilder gesehen.</p>
<p>y.m. - Ghana</p>
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		<title>de-focus geht auf Sendung - Stream aus dem Büro</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 14:07:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Wir übertragen noch die gesamte Woche (27.-30. Januar) einen Livestream aus unserem kleinen Büro auf dieses Blog. Der Stream läuft während der normalen Arbeitszeit also ca. zwischen 10-18 Uhr.
Die Übertragung nutzt den Service von justin.tv, dabei stellen wir den Stream unter Zuhilfenahme des Adobe Flash Media Live Encoders 3 online. Weitere Informationen zum Thema Video-Live-Streaming können Sie auch dem Artikel &#8220;Dein eigener TV-Sender im Web - Live-Videoübertragung&#8221; auf diesem Blog entnehmen. Wir wünschen viel Spaß bei reinschauen, den Ton haben wir mal deaktiviert.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir übertragen noch die gesamte Woche (27.-30. Januar) einen Livestream aus unserem kleinen Büro auf dieses Blog. Der Stream läuft während der normalen Arbeitszeit also ca. zwischen 10-18 Uhr.<br />
Die Übertragung nutzt den Service von justin.tv, dabei stellen wir den Stream unter Zuhilfenahme des Adobe Flash Media Live Encoders 3 online. Weitere Informationen zum Thema Video-Live-Streaming können Sie auch dem Artikel &#8220;Dein eigener TV-Sender im Web - Live-Videoübertragung&#8221; auf diesem Blog entnehmen. Wir wünschen viel Spaß bei reinschauen, den Ton haben wir mal deaktiviert.</p>
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		<title>Wie baue ich eine eigene Firma?</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jan 2009 18:12:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Soziales]]></category>

		<category><![CDATA[eigene Firma]]></category>

		<category><![CDATA[Firmengründung]]></category>

		<category><![CDATA[Förderung der Selbstständigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Allen Arbeitssuchenden bietet der Deutsche Staat eine hervorragende Möglichkeit den Weg in die Selbstständigkeit zu finden. Maßnahmen, welche vor einigen Jahren noch unter dem Dach der sogenannten Ich-AG gebündelt wurden, wurden zugunsten anderer Regelungen ersetzt. Falsch ist daher, dass es nach der Ich-Ag keine brauchbare Förderung durch die Arge mehr gab. Es bestehen nun zwei Ansätze aus der Arbeitslosigkeit ein eigenes Unternehmen zu gründen, welche ich hier kurz in den Grundzügen erklären möchte. Jeder, der sich für eine dieser beiden Wege interessiert, sollte seinen Arbeitsberater aufsuchen und sich dort beraten lassen. Grundsätzlich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="line-height: 14.25pt;"><span style="font-size: 10pt; color: black; font-family: &quot;Georgia&quot;,&quot;serif&quot;;">Allen Arbeitssuchenden bietet der Deutsche Staat eine hervorragende Möglichkeit den Weg in die Selbstständigkeit zu finden. Maßnahmen, welche vor einigen Jahren noch unter dem Dach der sogenannten Ich-AG gebündelt wurden, wurden zugunsten anderer Regelungen ersetzt. Falsch ist daher, dass es nach der Ich-Ag keine brauchbare Förderung durch die Arge mehr gab. Es bestehen nun zwei Ansätze aus der Arbeitslosigkeit ein eigenes Unternehmen zu gründen, welche ich hier kurz in den Grundzügen erklären möchte. Jeder, der sich für eine dieser beiden Wege interessiert, sollte seinen Arbeitsberater aufsuchen und sich dort beraten lassen. Grundsätzlich verteilt die Agentur für Arbeit diese Art Maßnahmen gern, da die Firmengründer sofort aus der, für das Ansehen so wichtigen Arbeitslosenstatistik fallen.</span></p>
<p style="line-height: 14.25pt;"><span style="font-size: 10pt; color: black; font-family: &quot;Georgia&quot;,&quot;serif&quot;;">Der erste Weg ist eine Gründung aus ALG-II heraus. Hier fördert das Arbeitsamt jeden Gründer mit ca. 300 € Monatlich, wobei die Krankenkasse sowie die Rentenversicherung weiterhin vom Arbeitsamt gezahlt werden. Bedenkt man nun, dass eine Krankenversicherung monatlich ca. 230,- € kostet und in Kombination mit einer Rentenversicherung ca. 300,- € ist eine Förderung mit ca. 600 monatlich ein eleganter Weg in die Selbstständigkeit. Das Arbeitsamt verlangt in unregelmäßigen Abständen nach einer Einnahmen-Überschussrechnung, der Art Rechnung, die auch für den Gang zum Finanzamt notwendig ist. Sollte sich die Firma positiv entwickeln, wird die Förderung schrittweise heruntergefahren. Da Firmen in den ersten Jahren jedoch Geschäftsmittel wie Computer, Schreibtische, Stühle, Lampen etc. anschaffen müssen, ist davon auszugehen, dass die Einnahmen-Überschussrechnung dürftig ausfallen wird, man also auch längerfristig in den Genuss einer Förderung kommen kann. War es früher so, dass Selbstständige, welche den Weg zurück zum Arbeitsamt antreten müssen mit einer zeitlich begrenzten  Sperrung der Leistung zu rechnen hatten, so ist dies heute nicht mehr der Fall. Sollte sich die Firma also nicht entwickeln steht der Weg zum zurück zur Bundesanstalt für Arbeit bzw. der ARGE jedem sofort frei.</span></p>
<p style="line-height: 14.25pt;"><span style="font-size: 10pt; color: black; font-family: &quot;Georgia&quot;,&quot;serif&quot;;">Der zweite Weg beschreibt die Förderung aus ALG-I. Hier ist die Förderung im Gegensatz zur Förderung aus ALG-II heraus fest auf ca. ein Jahr angelegt. Es werden weiter 70% des letzten Lohnes plus monatlich ca. 300€ gezahlt. Was je nach vorhergehender Einkommenssituation einen passablen Firmenstart ermöglicht. Allerding muss bei der Förderung aus ALG-I heraus die Krankenkasse sofort selbst gezahlt werden.</span></p>
<p style="line-height: 14.25pt;"><span style="font-size: 10pt; color: black; font-family: &quot;Georgia&quot;,&quot;serif&quot;;">Um starten zu können fehlt also nur noch eine Idee und ein Geschäftsraum. Günstig ist es, wenn Geschäfts- und Wohnraum eine Einheit bilden können. Allerdings ist es nicht möglich, jede Wohnung als Geschäftsraum zu deklarieren. In größeren Städten gibt es jedoch oft genug Ladenlokale mit Verkaufsraum und mehreren auch als Wohnraum nutzbaren Zimmern. Der Erfolg eines Unternehmens hängt selbstverständlich ganz maßgeblich von der Idee ab. Idealerweise ist diese noch nicht zu abgegriffen, was auch für die Förderung eine Rolle spielt, denn vor einer Zusage muss dem Arbeitsamt in der Regel ein Businesskonzept schriftlich vorgelegt werden. Meine Erfahrung jedoch ist, dass die Mitarbeiter hier mit der Prüfung schnell überfordert sind und gern durchwinken, was auch ein gewisses Risiko beinhaltet.</span></p>
<p style="line-height: 14.25pt;"><span style="font-size: 10pt; color: black; font-family: &quot;Georgia&quot;,&quot;serif&quot;;">Viele Ideen sind zum Scheitern verurteilt. Einen Stand für belegte Brötchen zu eröffnen ist beispielsweise eine dieser Ideen, welche ich persönlich für Nonsens halte, da sehr viele Brötchen für viel Geld verkauft werden müssen, um die Firma dauerhaft rentabel zu betreiben.<br />
Mit Brötchen zu expandieren dürfte sich zudem als kompliziert erweisen, da bereits viele andere Unternehmen Brötchen verkaufen, was nicht zuletzt auch einen Druck auf die Preise schafft.</span></p>
<p style="line-height: 14.25pt;"><span style="font-size: 10pt; color: black; font-family: &quot;Georgia&quot;,&quot;serif&quot;;">Es gibt viele Seminare, welche den Weg in die Selbstständigkeit vorbereiten können. Ich ganz persönlich halte diese nur für begrenz tauglich. Wer das erste Mal im Seminar erklärt bekommt, wie eine Firma grundsätzlich funktioniert oder wirtschaftet, dem würde ich von einer Gründung abraten wollen. Es gibt viele kluge Ratschläge, einer davon, der den Nagel in jedem Falle auf den Kopf trifft, lautet, „du heiratest deine Firma“. Unter 10 Stunden Arbeit pro Tag ist eigentlich nichts zu machen, es sei denn es gelingt Plastik in Gold umzuwandeln. Von größter Bedeutung jedoch ist, zu verstehen, welche Steuern gezahlt werden müssen, sowie welche Rolle das Finanzamt spielt, die Jungs verstehen im Gegensatz zu vielen anderen Institutionen keinen Spaß und sind darüber hinaus im Stande jedes Unternehmen dem Erdboden gleich zu machen.</span></p>
<p style="line-height: 14.25pt;"><span style="font-size: 10pt; color: black; font-family: &quot;Georgia&quot;,&quot;serif&quot;;">Allerdings hat auch das Finanzamt ein Herz für Kleinunternehmer und belohnt die Gründung eines solchen Unternehmens mit einer Umsatzsteuerbefreiung für ca. ein Jahr. Das bedeutet, dass die Mehrwertsteuer (19%), welche normalerweise auf alle ausgehenden Rechnungen erhoben und dem Finanzamt zugeführt werden müsste, hier entfällt. Dieser Punkt erlaubt dem Kleinunternehmen Waren oder Leistungen entweder 19% günstiger an private Endkunden zu verkaufen bzw. 19% mehr Gewinn zu machen. Geschäfte mit Unternehmen (und da sitzt das Geld) bleiben davon jedoch defakto unberührt, weil sich diese die Umsatzsteuer sowieso wieder holen können.</span></p>
<p style="line-height: 14.25pt;"><span style="font-size: 10pt; color: black; font-family: &quot;Georgia&quot;,&quot;serif&quot;;">Für diese Informationen muss man sich mit der Materie beschäftigen, bei de-focus.de gibt es so etwas in Artikeln lesbar in nur 10 Minuten und deswegen sind wir Dein Blog.</span></p>
<p style="line-height: 14.25pt;"><strong><span style="font-size: 10pt; color: black; font-family: &quot;Georgia&quot;,&quot;serif&quot;;">Richtig Wichtig:</span></strong><span style="font-size: 10pt; color: black; font-family: &quot;Georgia&quot;,&quot;serif&quot;;"><br />
Auf die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben dieses Artikels gebe ich keine Gewährleistung.</span></p>
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		<title>Dein eigener TV-Sender im Web - Live-Videoübertragung</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jan 2009 23:42:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Internetseiten, welche Live-Videoübertragungen via Webcam ermöglichen finden großen Anklang bei den Nutzern. Inzwischen gibt es eine größere Auswahl kostenfreier Anbieter. Die Netzgemeinschaft erhält somit eine weitere Dimension - die Live-Videoübertragung. Um nun den eigenen Schreibtisch zum Studio zu deklarieren genügen schon Webcam und  Headset. Die Einrichtung eines persönlichen Channels beispielsweise bei justin.tv ist bereits in einigen Minuten abgeschlossen, wer etwas mehr Zeit hat, kann seine eigene Channelseite auch umfangreich modifizieren. Webseiten wie justin.tv verfügen über ein Plugin, welches eine auf dem Rechner installierte Webcam erkennen und das Bild mit Ton auf den eigenen Channel übertragen kann. Um Streams einer Webcam mit brauchbarer Auflösung und Sound übertragen genügen bereits DSL-Verbindungen mittlerer Geschwindigkeit. Der Live-Stream ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="line-height: 14.25pt;"><span style="font-size: 10pt; color: black; font-family: &quot;Georgia&quot;,&quot;serif&quot;;">Internetseiten, welche Live-Videoübertragungen via Webcam ermöglichen finden großen Anklang bei den Nutzern. Inzwischen gibt es eine größere Auswahl kostenfreier Anbieter. Die Netzgemeinschaft erhält somit eine weitere Dimension - die Live-Videoübertragung. Um nun den eigenen Schreibtisch zum Studio zu deklarieren genügen schon Webcam und  Headset. Die Einrichtung eines persönlichen Channels beispielsweise bei justin.tv ist bereits in einigen Minuten abgeschlossen, wer etwas mehr Zeit hat, kann seine eigene Channelseite auch umfangreich modifizieren. Webseiten wie justin.tv verfügen über ein Plugin, welches eine auf dem Rechner installierte Webcam erkennen und das Bild mit Ton auf den eigenen Channel übertragen kann. Um Streams einer Webcam mit brauchbarer Auflösung und Sound übertragen genügen bereits DSL-Verbindungen mittlerer Geschwindigkeit. Der Live-Stream wird dem Channel-Besucher via Flash-Player gezeigt, was die Möglichkeit beinhaltet den Player samt Stream auch außerhalb des Live-Video-Portals nutzen zu können. Mit anderen Worten, man kann den Stream auch problemlos auf der eigenen Internetseite zeigen. Über einen Chat können alle Benutzer eines Channels miteinander kommunizieren. Eine Möglichkeit Besucher in den Channel zu locken, bieten die im System enthaltenen Programmzeitschriften, hier können eigene Sendungen bereits vorab angekündigt werden. Analog zu herkömmlichen Sozialen-Netzwerken vermitteln Live-Video-Portale ebenfalls Besucher in die einzelnen Profile/Channels. So braucht man sich nicht weiter wundern, wenn der ersten Live-Sendung gleich einige Leute beiwohnen. Nach oder während einer Live-Sendung lassen sich zudem Highlights kreieren. Sollte die Kaffeetasse also auf das Notebook fallen, könnte das später als Glanzpunkt einer Sendung gespeichert und für die Besucher dauerhaft archiviert werden.</span></p>
<p style="line-height: 14.25pt;"><span style="font-size: 10pt; color: black; font-family: &quot;Georgia&quot;,&quot;serif&quot;;">Zudem gibt es einige Programme, welche mehrere PIP-Sources bzw. Webcams zu einem Stream vereinigen. So kann eine Webcam beispielsweise auf den Schreibtisch und die andere auf das Gesicht gerichtet sein. Die Software verarbeitet beide Eingänge zu einem Bild-In-Bild-Stream. Zusätzlich lassen sich im Stream Laufbänder mit Aussagen einrichten.</span></p>
<p style="line-height: 14.25pt;"><span style="font-size: 10pt; color: black; font-family: &quot;Georgia&quot;,&quot;serif&quot;;">Bei durchschalten der einzelnen User-Channels kam bei mir schon sehr oft viel Freude auf.  Teilweise konnte ich mich von einigen Sendern kaum trennen. Bei justin.tv senden ständig mehrere hundert Personen. Da wird Daddy zum DJ während sich die Tochter ein Zimmer weiter halb nackt vor der Webcam rekelt. Einige Personen lassen sich beim Schlafen filmen bzw. lassen die Kamera einfach durchweg laufen. Das Filmen des Bildschirminhalts erledigt eine weitere Komponente, sodass man vielen Onlinegamern live beim Spielen zusehen kann. Allerdings ist es auch problemlos möglich TV-Signale live in das Netz zu übertragen, was insbesondere Sendern wie Premiere® wenig freuen dürfte, weil die Bundesliga dann eben auch bei justin.tv zu sehen ist. Hier liegt möglicherweise auch der Grund begraben, weshalb die Portale oft auf die Domainendung .tv hören. Eine geradezu beängstigende Dimension gewinnt die Liveübertragung, wenn man nun bedenkt, dass Streams von jedem Besucher aufgezeichnet werden können. Sollte also während einer Sendung etwas schiefgehen, ist die Chance groß sich zum Gespött der Netzgemeinschaft zu machen. So oder so hatte ich sehr viel Spaß beim Ausprobieren dieser recht neuen Technik.</span></p>
<p style="line-height: 14.25pt;"><strong><span style="font-size: 10pt; color: black; font-family: &quot;Georgia&quot;,&quot;serif&quot;;">Hier noch die URLs zweier Live-Video Portale:</span></strong><span style="font-size: 10pt; color: black; font-family: &quot;Georgia&quot;,&quot;serif&quot;;"><br />
<a title="Livevideoportal" href="http://www.justin.tv" target="_blank"><span style="color: #0000ff;">www.justin.tv</span></a> - In Englisch<br />
<a href="http://www.zaplive.tv">www.zaplive.tv</a> - In Deutsch</span></p>
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		<title>Israel führt wieder Krieg - Steine gegen Drohnen</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 14:54:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Wieder einmal haben sich Palästina und Israel gern. Während die Hamas mit selbstgebauten ballistischen Raketen versucht irgendetwas außer der Wüste zu treffen, schlägt Israel wie gewohnt mit voller Kraft zurück. Die gegen Israel verwendeten Kassam-Raketen gleichen dabei technisch wohl denen, welche Hobbybastler in Deutschland schon seit den späten zwanziger Jahren (früher in Berlin-Wannsee) starteten. Es sind äußerst primitive Geschosse mit sehr limitierter Reichweite und miserabler Treffgenauigkeit. Die Atommacht Israel bedient sich eines der modernsten Waffenarsenale dieser Welt und weiß die westlichen Medien als kriegsentscheidende Komponente darüber hinaus wiederholt optimal zu ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder einmal haben sich Palästina und Israel gern. Während die Hamas mit selbstgebauten ballistischen Raketen versucht irgendetwas außer der Wüste zu treffen, schlägt Israel wie gewohnt mit voller Kraft zurück. Die gegen Israel verwendeten Kassam-Raketen gleichen dabei technisch wohl denen, welche Hobbybastler in Deutschland schon seit den späten zwanziger Jahren (früher in Berlin-Wannsee) starteten. Es sind äußerst primitive Geschosse mit sehr limitierter Reichweite und miserabler Treffgenauigkeit. Die Atommacht Israel bedient sich eines der modernsten Waffenarsenale dieser Welt und weiß die westlichen Medien als kriegsentscheidende Komponente darüber hinaus wiederholt optimal zu beeinflussen. Viele der wichtigen weltweiten Vorgänge zu diesem von Israel diktierten Krieg kommen beispielsweise in den Deutschen Nachrichten schlichtweg gar nicht mehr vor. Während z.B. auf Al Jazeera halbstündige Berichte über wütende weltweite Proteste gezeigt werden, gibt es bei N24 schon längst wieder Kronzuckers Kosmos. Sicher ist jedoch, dass die Stimmung in Deutschland nicht, wie oft dargestellt, durchweg überwältigend proisraelisch ist. Eine ganze Reihe Menschen beobachten die fortwährenden Attacken mit weiter wachsender Missgunst. Kein Staat dieser Welt, auch und schon gar nicht Israel, sollte dauerhaft befugt sein, seine Probleme auf so martialische Art und Weise über die Meinungen und Köpfe der Weltgemeinschaft hinweg lösen zu wollen.</p>
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		<title>Unter falscher Flagge - Operation World</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 10:57:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Dieses Video möchte ich Euch nicht vorenthalten. Einen Kommentar gebe ich dazu an dieser Stelle nicht ab, soll sich jeder denken was er will.

Film von: NuoViso zu sehen auf www.de-focus.de
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Video möchte ich Euch nicht vorenthalten. Einen Kommentar gebe ich dazu an dieser Stelle nicht ab, soll sich jeder denken was er will.</p>
<div><object width="420" height="339" data="http://www.dailymotion.com/swf/x5ilq6" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.dailymotion.com/swf/x5ilq6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></div>
<p>Film von: <a href="http://www.dailymotion.com/NuoViso">NuoViso</a> zu sehen auf <a href="http://www.de-focus.de">www.de-focus.de</a></p>
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		<title>Bio Terror im Bötzowviertel - Das neue Berlin</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Dec 2008 00:36:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Nicht jeder wird das Bötzowviertel in Berlin kennen, durch das mich mein Weg täglich führt. Eigentlich kenne ich selbst das Viertel auch erst richtig, seitdem ich dort arbeite. Ich weiß nur, dass, als es unsere schöne DDR noch gab, dort mit Sicherheit keine Menschen wohnen wollten. Das Bötzowviertel war zu diesen Zeiten überhaupt keine Begrifflichkeit, sondern einfach nur ein besonders heruntergekommenes Stück Prenzlauer Berg. Im Allgemeinen wollte man lieber nicht im Prenzlauer Berg wohnen. Das vom Krieg schwer getroffene Viertel wurde mehr schlecht als recht, wie ganz Berlin oft, aus ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht jeder wird das Bötzowviertel in Berlin kennen, durch das mich mein Weg täglich führt. Eigentlich kenne ich selbst das Viertel auch erst richtig, seitdem ich dort arbeite. Ich weiß nur, dass, als es unsere schöne DDR noch gab, dort mit Sicherheit keine Menschen wohnen wollten. Das Bötzowviertel war zu diesen Zeiten überhaupt keine Begrifflichkeit, sondern einfach nur ein besonders heruntergekommenes Stück Prenzlauer Berg. Im Allgemeinen wollte man lieber nicht im Prenzlauer Berg wohnen. Das vom Krieg schwer getroffene Viertel wurde mehr schlecht als recht, wie ganz Berlin oft, aus den Trümmern wiedererrichtet. Im Gegensatz zum Westteil der Stadt bliebt das auch bis 1989 so. Im zweiten oder dritten Hinterhof standen stinkende Mülltonnen und im Winter kroch der schwere Geruch von Kohle durch die breiten, grauen Straßen. Die Toiletten waren zu diesen Zeiten noch unbeheizte Außenklos, immer auf halber Treppe. Streunende Katzen und allerlei anderes Getier komplettierten das Bild dieses Stadtbezirks in Berlin Ost. Die Menschen zog es (das mag man wohl heute kaum glauben) in die Plattenbausiedlungen nach Marzahn und Hellersdorf. Nach 20 Jahren also führte mich ein neuer Job in eben dieses Viertel zurück. Der Osten schien nun auf breiter Front besiegt zu sein. Verschwenderisch liebevoll restaurierte Häuser mit Dachgeschosswohnungen beherbergen Kinderläden, Zweiradläden und so manches Mutter-Kind-Café. Nicht selten stand ich im ansässigen Supermarkt vor, hinter oder neben berühmten Schauspielern, welche dieses Viertel nun bevölkern. Eine durchschnittliche Wohnung unbezahlbar und der Kuchen, man nennt ihn jetzt Brownie, kostet zusammen mit einer Tasse Kaffe so ungefähr das Tagesgehalt des 1-Euro-Jobbers, der draußen hoffentlich das Laub zu einem Haufen kehrt. Die parkenden Autos erzählen hier und da die Geschichte von Menschen, die im ViV-Bio-Supermarkt an der Ecke mit spitzen Fingern das Gurkenglass auf Verunreinigungen untersuchen, während die anderen hochallergischen Kunden Biodinkel mit Bionade komplettieren. Teuer wird es, wenn der hundgesichtige Kassierer die Bio-Mozzarella-Pizza über den Barcodescanner führt, als wäre es Nitroglyzerin. Das Viertel bildet eine geschlossene Insel der Sonderbaren. Einige der gefürchteten Berliner Trends scheinen ihr Epizentrum zu finden. So muss man sich nicht wundern, wenn mitten im Sommer teuer angezogene Damen mit gelben Gummistiefeln herumlaufen, das ist hip und soll wohl sagen: sieh her, ich bin fetzig bis alternativ. Alternativ sagt der Berliner auch &#8220;n Brett vorm Kopp&#8221;. Im Wlan-Café der gehobenen Klasse arbeiten die Bewohner mittags um 12 Uhr auf Ihren Applenotebooks an Dokumenten und versichern sich vor dem hastigen Scrollen der Blicke anderer. Es muss hier schon das Macbookair oder wenigstens ein Macbookpro sein, um im Café den hochwichtigen Eindruck zu unterstreichen. Ich warte auf den Tag, an dem ein Besucher die Maus verkehrtherum über den Tisch kratzt. Das neue Berlin gefällt mir nicht, denn diese Verzerrungen im Raum-Zeit-Gefüge beschränken sich bei weitem nicht nur auf das Viertel vom anderen Stern. Die vielbeschriebe soziale Erosion steht in der Blüte und vertreibt die sympathischen Typen und ersetzt sie durch ich-bezogene Spinner. Die Jugendsprache kennt hier den Begriff Spasst. Es bleibt zu hoffen, dass manche von den Zugezogenen erkennen, wie peinlich das ganze ist oder aber Ihre Heimatdörfer in Hessen wiederentdecken.</p>
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		<title>Kostenlos Musik hören und downloaden!</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Nov 2008 22:03:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Was wäre, wenn es die Möglichkeit gäbe, nahezu alle Musiktitel einfach und direkt aus dem Web über eine einfach zu bedienende Oberfläche jederzeit abzuspielen und zu downloaden? Hier ist www.seeqpod.com! Diese Webseite macht es wieder möglich und das absolut kostenlos! Selbst der Wunsch nach ausgefallenen Musiktiteln (ja selbst Stücke, die auf dem Index stehen) stellt für seeqpod offensichtlich kein Problem da, ja es gibt wirklich fast alles.
&#8220;Wie das wohl funktioniert?&#8221; haben wir uns da gefragt. An dieser Stelle, das will ich loswerden, können wir nur mutmaßen. Unserer Meinung nach bezieht sich seeqpod.com im wesentlichen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was wäre, wenn es die Möglichkeit gäbe, nahezu alle Musiktitel einfach und direkt aus dem Web über eine einfach zu bedienende Oberfläche jederzeit abzuspielen und zu downloaden? Hier ist <a href="http://www.seeqpod.com">www.seeqpod.com</a>! Diese Webseite macht es wieder möglich und das absolut kostenlos! Selbst der Wunsch nach ausgefallenen Musiktiteln (ja selbst Stücke, die auf dem Index stehen) stellt für seeqpod offensichtlich kein Problem da, ja es gibt wirklich fast alles.</p>
<p>&#8220;Wie das wohl funktioniert?&#8221; haben wir uns da gefragt. An dieser Stelle, das will ich loswerden, können wir nur mutmaßen. Unserer Meinung nach bezieht sich seeqpod.com im wesentlichen auf den Google-Index und sucht mittels Filtern nach Mediadaten, vornehmlich .mp3-Titeln, ja und das offensichtlich höchst erfolgreich. Soetwas habe ich seit Napster nicht mehr gesehen, und selbst dieser Service sah gegen seeqpod alt aus. Möge der Spaß lange halten!</p>
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		<title>Die Welt, ein Irrenhaus - Zur Krise 08/09</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 19:17:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Da freue ich mich doch sehr, dass unseren Banken im Rahmen der Finanzkrise viele Milliarden zur Verfügung gestellt wurden. Somit besteht die Chance, dass wir ein Teil der Peiniger dieses Planeten retten werden können. Die Freude ist groß und Hoffnung besteht, dass wir morgen doch noch um 5:30 Uhr zur Arbeit gehen dürfen, um unseren Unternehmen wie gewohnt mal wieder richtig die Taschen vollstopfen zu können. Und wenn 8 Arbeitsstunden nicht reichen, dann arbeiten wir eben 9 oder 10, Hauptasche der Betrieb geht nicht vor die Hunde. Immerhin muss das Ranzloch in dem Du wohnst ja irgendwie ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da freue ich mich doch sehr, dass unseren Banken im Rahmen der Finanzkrise viele Milliarden zur Verfügung gestellt wurden. Somit besteht die Chance, dass wir ein Teil der Peiniger dieses Planeten retten werden können. Die Freude ist groß und Hoffnung besteht, dass wir morgen doch noch um 5:30 Uhr zur Arbeit gehen dürfen, um unseren Unternehmen wie gewohnt mal wieder richtig die Taschen vollstopfen zu können. Und wenn 8 Arbeitsstunden nicht reichen, dann arbeiten wir eben 9 oder 10, Hauptasche der Betrieb geht nicht vor die Hunde. Immerhin muss das Ranzloch in dem Du wohnst ja irgendwie bezahlt werden, damit Dir der Vermieter nicht Samstag um 8.00 Uhr mit den Bullen die Wohnung räumt, das würde sicher gar kein gutes Bild abgeben. Essen muss der Mensch ja auch, Luxus ist Haribo. Und wenn man schon selbst kein nennenswertes Guthaben auf dem Konto hat, kann man sich doch wenigstens um 18:00 Uhr mit &#8220;Prominent&#8221; auf RTL bilden, kann ja sein, dass mit Gottes Hilfe doch noch sechs Richtige zu Stande kommen oder Oma letztenendes mehr als gedacht zu vererben hat. Gott sei Dank, die Banken sind gerettet! Den Geldsack holt man also morgens immer noch in der Limousine mit Chauffeur vom Frühstückstisch ab, damit Dir sein schmieriger Bankkaufmann, das war dann der Typ, den in der Schule alle geschubst haben, 1000 Meter weiter und rund 40 Stockwerke tiefer mit gewandten Worten vermitteln kann, dass Du kleine Leuchte Dir den Kredit für das HD-Ready-Display gerade in diesen Zeiten quer in den Arsch schieben kannst. Aber die Rente ist sicher, zumindest für die Botox-High-Society, die ihr Geld auch dank guter Beratung in der Schweiz oder Luxemburg lagern. Ob die Menschen früher glücklicher waren?</p>
<p>Ja merken wir überhaupt noch etwas, wenn wir heute hoffen, dass sich die Scheiße wieder stabilisiert? Haben wir Sand in den Augen, wenn wir ein Leben lang für ein Haus mit Garten malochen, welches wir mit 70 Jahren kaum nutzen können, weil der verdammte Rollstuhl einfach nicht durch die Tür passen will? Wenigstens ist die Jugend aufgewacht und geht neue Wege. Das Leben ist jetzt Casting und wer kein Geld hat, aber größere Titten haben muss, lässt sich unter Narkose knopflochchirurgisch die Kamera einführen, während zwei Sender weiter die Kinder in Afrika um die Wette verdursten. So unterschiedlich können Probleme aussehen. Radikal ist, wer sagt, dass diese Welt scheiße ist?</p>
<p>Aber das wird schon. Solange die Regale bei Real voll sind gibt es keinen Grund zu Beunruhigung. Erstmal setzen wir die KFZ-Steuer aus, stärken dem Mittelstand den Rücken, retten unsere Banken plus deren Manager und zittern uns dann schnell durch das neue Jahr 2009. Wird wohlmöglich der Tag kommen an dem nichts mehr zu kitten ist?</p>
<p>de-focus</p>
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